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Egal ob im Gesundheitswesen oder in der Industrie- sobald Unternehmen verschiedene Programme, Applikationen und Geräte, die miteinander kommunizieren sollen einsetzen, hilft eine Middleware. Diese vermittelt als neutrales Programm zwischen den verteilten Anwendungen. Dabei stellt sie eine einheitliche Kommunikation her, quasi der Mörtel zwischen IT-Systemen. Bei einer Middleware handelt es sich um eine Datendrehscheibe, die im Verborgenen arbeitet. Sie ermöglicht reibungslose Abläufe und eine Just-in-time Zusammenarbeit in heterogenen IT-Landschaften bei Kliniken, Produktionen, Banken oder auch Abläufen in der Logistik. Aber was muss eine gute Middleware können?

Vom Sandwich und dem Inhalt dazwischen

Ein Sandwich ohne den richtigen Inhalt dazwischen wäre kein leckeres Sandwich. Diesen Unterschied macht auch die Middleware innerhalb von IT-Systemlandschaften aus. Die Middleware sorgt für die ganzheitliche Integration von Anwendungen und Systemen und damit für effiziente Vernetzung, quasi das runde Geschmackserlebnis.

Was sind die wichtigsten Aufgaben, die eine Middleware erfüllen soll?

  • Intelligente Datenverteilung
    Täglich fallen in Unternehmen große Datenmengen an. Die Middleware erfüllt dabei die Aufgabe des intelligenten Datenmanagers. Sie ist ein neutrales Programm zwischen den verschiedenen IT-Systemen und sorgt dafür, dass diese reibungslos und effizient ineinandergreifen. Datenmodelle werden vereinfacht und an der Stelle abrufbar, wo man sie auch wirklich braucht.
  • Semantische und organisatorische Interoperabilität
    Interoperabilität bedeutet, dass ein System mit anderen Systemen oder Geräten zusammenarbeiten bzw. Informationen austauschen kann, ohne deren Inhalt zu verändern. Die semantische Ebene hat dabei die Aufgabe ein einheitliches Verständnis der Informationseinheiten zu erlangen. Hierbei ist beispielsweise im Gesundheitsbereich oft von Standards wie HL7 oder DICOM die Rede. Ziel der organisatorischen Interoperabilitätsebenen ist das Etablieren von gemeinsamen Rollen- und Berechtigungskonzepten. Im Gesundheitswesen ist der wichtigste Standard hierfür IHE im Manufacturing OPC UA.  Die Middleware sollte also über die erforderliche Interoperabilität je nach Einsatzanforderung verfügen.
  • Agilität
    Je mehr Anwender und Systeme innerhalb eines Unternehmens vorhanden sind, desto größer muss die IT-Infrastruktur ausgeprägt sein, was sich wiederum auf die Investitionskosten erheblich auswirken kann. Die Middleware kann hier zu einer Kostenreduktion durch Lastverteilung herbeiführen, indem alle vorhandenen Ressourcen flexibel und agil verteilt und genutzt werden. Beispielsweise die Verteilung von Anfragen auf unterschiedliche Rechner. Ein positiver Effekt davon ist weiterhin die Beseitigung von Leistungsengpässen im Bezug auf Bandbreiten und Datenbestände. Somit können mit der richtigen Middleware Infrastrukturkosten gespart und die Performance gesteigert werden.
  • Sicherheit
    Datenmengen sind nicht nur zu managen, sondern vor allem zu schützen. Egal ob Patientendaten in Kliniken, Bankdaten von Kunden aus dem Online-Banking oder Produktionsdaten einer Fabrik- diese dürfen nur dort verarbeitet werden und für den Personenkreis einsehbar sein, für den sie gedacht sind. Jegliche Öffnung in einem IT-System stellt eine mögliche Gefahr für die Sicherheit dar. Deshalb muss eine Middleware höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen und diese Integrität von Daten und Nachrichten immer erfüllen.
  • Schutz vor Datenverlust
    Der Ausfall von Servern, Maschinen oder Geräten und der damit verbundene Verlust von Daten kann weitreichende und schwerwiegende Folgen für Unternehmen haben. Je größer die IT-Landschaft, desto anfälliger kann diese für Störungen und Ausfälle sein. Hier ist es Aufgabe einer guten Middleware vor Datenverlust zu schützen, indem die Daten zentral gespeichert und nach einem Ausfall wieder abgerufen werden können.

 

Wie die richtige Middleware auswählen?

Bei der Auswahl der richtigen Middleware sollten Sie individuell die jeweiligen Anforderungen Ihrer IT-Systemlandschaft zu Grunde legen. Dabei sollten Sie diese Fragen stellen:

  1. Welche Standard- und nicht Standardschnittstellen liefert die Middleware und können auch alte Systeme angebunden werden?
  2. Welche Kompetenzen werden für den Betrieb benötigt und bietet das Unternehmen einen umfangreichen Support?
  3. Wird die Lösung ständig optimiert und weiterentwickelt?
  4. Wie skalierbar lässt sich die Middleware implementieren?

 

Datendrehscheibe Orchestra

Warum können wir Ihnen diese Tipps geben? Unser Thema ist Middleware und haben diese seit Jahren erfolgreich bei Kunden vieler Branchen im Einsatz. Unser Orchestra verbindet jegliche IT-Systeme einfach, sicher und zuverlässig miteinander. Interoperabilität gemäß allen gängigen Standards wird genauso gewährleistet wie ein höchstes Maß an Sicherheit. Wir orchestrieren das Zusammenspiel der IT-Systeme in einer Organisation und über die Organisationsgrenzen hinaus.

So konnten wir beispielsweise mit Orchestra sämtliche Daten eines Klinikums nach einem großen Server-Ausfall vollständig wiederherstellen und einen effektiven Beitrag zum reibungslosen weiteren Ablauf bei der Pflege und Heilung von Menschen leisten.

Uns ist die Zufriedenheit unserer Kunden genauso wichtig wie eine langfristige Partnerschaft. Deshalb bieten wir nicht nur einen umfangreichen Support, sondern auch professionelle Beratung und Schulungen für unsere Kunden und Partner an. Dabei ist Orchestra nicht nur eine Lösung für große Konzerne, sondern durch die sehr gute Skalierbarkeit auch für KMU interessant. Wenn Sie neugierig geworden sind, so werfen Sie doch mal einen Blick in unsere Flyer und kontaktieren Sie uns gerne unverbindlich für eine Beratung!

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