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Zukünftig stellt Orchestra eine eigenständige Komponente, genannt Juno, zur Verfügung. Damit bietet Orchestra die Möglichkeit auch über verteilte Netzwerke zu kommunizieren. Der Mechanismus ist besonders geeignet für die Nutzung aus der Cloud heraus. Ziel ist hierbei die Umsetzung eines hybriden Cloud-Systems. Mit Hilfe von Orchestra können nun beliebige Systeme, wie Applikationen, Dateisysteme oder sonstige Server in entfernten Netzwerken an eine Orchestra Instanz angeschlossen werden.

Da die meisten firmeninternen Systeme im Normalfall nicht über das Internet erreichbar sind, stellt Orchestra eine neue Komponente zur Verfügung, genannt Juno.  Sie kann bequem über das Web Frontend (Monitor) heruntergeladen und einfach auf der Gegenseite installiert werden. Durch dieses Auslagern von Adaptern (Channel) in diese Juno Komponente wird das Netzwerk, in dem Juno ausgeführt wird, mit dem der eigentlichen Orchestra Instanz verbunden. Somit können nun Adapter (Channels) in unterschiedlichen Netzwerken (Umgebungen) plaziert werden und ein (Netzwerk-) übergreifender Datenaustausch reibungslos stattfinden.

Datensicherheit

Die Channel Engine von Orchestra ist Bestandteil von Juno. Auf ihm arbeiten also ausschließlich die Kanäle, die in dieser Umgebung ausgeführt werden sollen. Eingehende und ausgehende Nachrichten werden dabei an das Haupt-Orchestra weitergegeben.Dort erfolgt dann die restliche Verarbeitung der Nachrichten und die Abarbeitung der Prozesse.

Juno kommuniziert über eine verschlüsselte Verbindung und basiert auf einem Orchestra-internen Kommunikationsprotokoll, ähnlich des Orchestra Zellenkonzeptes. Da Juno vom lokalen Netz aus die Verbindung aufbaut, ist außerdem die Konfiguarion der Firewall kein Problem. Die Administration und Konfiguration des verteilten Systems wird ausschließlich global über den Monitor von Orchestra durchgeführt.

Usability first

Das soffico-Team hat bei der Entwicklung von Juno besonderes Augenmerk auf die einfache und schnelle Benutzbarkeit der neuen Software Komponente gelegt. Wir haben es uns zum Ziel gemacht die Handhabung und Installation für den Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. So wird die Komponente als einzelner Prozess gestartet und arbeitet ohne Datenbank oder externen Web-Server. Außerdem zeichnet sich Juno durch seine Leichtgewichtigkeit aus, weil darin nur ein Bruchteil der für Orchestra nötigen Ressourcen enthalten sind.

An eine Orchestra-Instanz können beliebig viele Juno-Instanzen angeschlossen werden. Dieser Mechanismus kann auch im Zusammenhang mit dem Zellenkonzept und dem Clustering von Orchestra genutzt werden. Durch diese Flexibilität können mit einfachen Mitteln komplexe Firmen- oder Business Strukturen abgebildet werden und diese übergreifenden Use Cases in einem Guss verwirklicht werden.

Der Kopf hinter Juno: Franziska Geiger

Franziska Geiger war im Rahmen ihrer Bachelor Arbeit für das Wirtschaftsinformatik Studium an der Hochschule Augsburg maßgeblich an der Entwicklung von Orchestra Juno beteiligt. Diese hat sie ausgezeichnet mit 1,0 abgeschlossen. Während Ihres Studium war sie auch mehrere Jahre Tutorin für Java und entwickelte gemeinsam mit weiteren Studenten eine kostenlose Plattform für Einsatzkräfte. Ab Oktober wird sie den renomierten Elite-Master-Studiengang Software Engineering beginnen. Für die soffico GmbH ist sie nun fast drei Jahre tätig. Angefangen hat sie  als Werkstudentin und  verbrachte seitdem sämtliche Praktika und Semesterferien bei uns. Wir sind sehr stolz auf solch fähigen Entwickler- Nachwuchs in unseren Reihen.

Fazit

Juno bietet mit der Umsetzung eines hybriden Cloud-Systems eine sichere, netzwerkübergreifende Kommunikationsmöglichkeit. Durch optimale Usability und flexible Verbindungsstrukturen ist Orchestras neue Komponente ideal für Ihre individuellen Wünsche und Netzwerkanforderungen gerüstet.